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Am Niedersachsen-Technikum teilnehmen kann jedes Unternehmen, das Tätigkeiten in einem oder mehreren der MINT-Bereiche ausführt. Das Unternehmen sollte Ingenieurinnen und Ingenieure beschäftigen und für die Technikantin eine feste Ansprechperson im Betrieb benennen. Die Größe, Rechtsform oder die Branche sind nicht relevant.

Die Zahl der Technikantinnen in einem Unternehmen ist nicht begrenzt.

Teilnehmende Unternehmen gewinnen eine neue Zielgruppe junger Frauen, die sich bisher noch nicht für ein MINT-Studium entscheiden konnten und engagieren sich dabei aktiv für die weibliche Nachwuchsförderung. Als Teil eines «lernenden Projektes», das Hochschulen und Unternehmen gemeinesam weiterentwickeln, profitieren alle Akteure von den Öffentlichkeitsaktivitäten des Niedersachsen-Technikums. So können beteiligte Betriebe als zukunftsorientiertes Unternehmen neue Wege mit einem erfolgreich Berufsorientierungsprogramm beschreiten und eine bisher kaum erreichte Zielgruppe für sich interessieren.

Die Technikantin soll einen allgemeinen Einblick in das Unternehmen selber und die spezifischen Abläufe erhalten. Durch den Kontakt zu Auszubildenden, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie zu Personen verschiedener Berufsfelder im Betrieb erhält sie fundierte Impulse und kann sich im Unternehmen vernetzen. Durch aktives Mitwirken erlernt sie Grundlagen des Kerngeschäftes, beispielsweise drehen, fräsen, programmieren. Teil des Unternehmens-Technikums soll ein eigenständig von der Technikantin durchgeführtes Projekt sein.

Die Höhe der Vergütung hängt ganz von Ihnen ab. Wir empfehlen eine Summe von 300 bis 500 Euro pro Monat, damit es nicht zu Benachteiligungen einzelner Technikantinnen kommt.

Unternehmen können sich jederzeit an die zentrale Koordinierungsstelle des Niedersachsen-Technikums oder direkt an die Ansprechpartnerin oder den Ansprechpartner einer der teilnehmenden Hochschulen und Universitäten wenden. 

 

 

Berufsorientierungsprogramme im MINT-Bereich für junge Frauen, die sich an dem Niedersachsen-Technikum orientieren, gibt es mittlerweile auch in den Ländern Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Programme sind in Planung.

Frauen und Technik!