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Promoting career choice competence and self-efficacy of women in STEM

A case study of the ‘Niedersachsen-Technikum’ and the application of Social Cognitive Career Theory

Autorinnen: Judith Bräuer und Svenja Folkerts

Erschienen in: International Journal of Gender, Science and Technology Vol. 18 No. 1 (2026)

 

Abstract


The social cognitive career theory (SCCT), developed by Lent, Brown and Hackett in 1994, has become a popular foundation for vocational research all over the world (Brown & Lent, 2019). The first three connected SCCT models describe interest development, career choice, and performance achievements in a certain career domain. The following variables play the most important roles in all models: self-efficacy, outcome expectations, and choice goals (Sheu & Bordon, 2017). These variables form the guidelines for the best practice project “Niedersachsen-Technikum”, which is a cooperation project between universities and companies that offers young women orientation in STEM fields. In 2010, “Niedersachsen-Technikum” was initiated by the Hochschule Osnabrück and was extended in 2012. Today, nine universities and more than 130 companies in Lower Saxony are participating. Participating companies finance an internship of six months. During this period the participants gain practical experience in engineering. Besides seeing different departments, they apply new knowledge into an independent project. Once a week the participants attend first semester lectures and laboratory visits at one of the participating universities. Evaluation of the single-sex orientation project “Niedersachsen-Technikum” shows its positive effects on the vocational choice competence of female graduates and strengthens their self-efficacy and self-awareness.

https://genderandset.open.ac.uk/index.php/genderandset/article/view/1564


Kompetenzmodell für das Niedersachsen-Technikum

Konzeption und Digitalisierungsgrad

Autorinnen: Barbara Schwarze und Julia Rieck

Erschienen in: Knackstedt, R., Sander, J., & Kolomitchouk, J. (Hrsg.). (2022). Kompetenzmodelle für den digitalen Wandel: Orientierungshilfen und Anwendungsbeispiele. Berlin: Springer

 

Zusammenfassung


Das Niedersachsen-Technikum ist ein Programm zur vertieften Studien- und Berufsorientierung für (Fach-)Abiturientinnen, die Interesse an MINT-Fächern haben. Im Folgenden wird hierzu ein Kompetenzmodell abgeleitet, wobei fünf Kompetenzkategorien unterschieden werden: Fach- und Methodenkompetenz, Berufsorientierungskompetenz, Sozial-kommunikative Kompetenz, Gender- und Diversity-Kompetenz sowie Digitale Kompetenz. Um mehr Chancengleichheit zu bewirken, wurde ein Konzept zur Integration der digitalen Kompetenz in das Niedersachsen-Technikum erstellt. Die Einführung des Konzepts wurde im Technikum 2019/2020 durch eine Erhebung der Wirkung dieser Kompetenzvermittlung begleitet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Technikantinnen insbesondere im Umgang mit Office-Anwendungen, in der Unterstützung bei Computerproblemen und im Einsatz von Programmiersprachen eine höhere Kompetenzwahrnehmung verzeichnen.

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-63673-2_11


Erfolgsfaktoren in der Studien- und Berufsorientierung MINT.

Das Beispiel „Niedersachsen-Technikum“

Autorinnen: Barbara Schwarze und Judith Bräuer

Erschienen in: Haffner, Y., Loge, L. (Hrsg.). (2019). Frauen in Technik und Naturwissenschaft: Eine Frage der Passung: Aktuelle Erkenntnisse und Einblicke in Orientierungsprojekte. Verlag Barbara Buderich

Abstract


Mit einer Vielzahl von Maßnahmen engagieren sich Schulen, Hochschulen und außerschulische Organisationen seit Jahren für die Steigerung des Anteils von Frauen in den MINT-Studiengängen und –Berufen in Deutschland. So führt der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen in seiner Datenbank im Internet im Jahr 2018 mehr als eintausend MINT-Projekte auf. Der prozentuale Anstieg an Frauen in den technischen Studiengängen bei immer noch zu geringen Gesamtzahlen zeigt, dass zahlreiche dieser Maßnahmen greifen und zu mehr Chancengleichheit beitragen. Gleichwohl scheinen sich gesellschaftliche Einstellungen gegenüber einem Engagement von Frauen in Berufen mit weit überwiegender männlicher Beteiligung kaum zu verändern. In diesem Beitrag sollen wesentliche Hemmnisse für mehr Chancengleichheit von Frauen in der Studien- und Berufsorientierung in MINT dargestellt und Erfolgsfaktoren für MINT-Projekte zur Bewältigung der Barrieren herausgearbeitet werden. Das Konzept und die Ergebnisse des Niedersachsen-
Technikums werden exemplarisch vorgestellt, sie werden ergänzt durch qualitative Erhebungen bei ehemaligen Teilnehmerinnen mit inzwischen abgeschlossenem Hochschulstudium.