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Besuch im LegoLab


Workshop zum Programmieren am Institut für Anwendungssicherheit der TU Braunschweig

Am 5. und am 12. Dezember besuchte jeweils eine Gruppe von Technikantinnen das Legolabor. Dort dreht sich alles um die digitale Kommunikation zwischen Mensch und Roboter und das anwendungsorientierte Erlernen und Entdecken ihrer Möglichkeiten.

Während sich Menschen hier in Deutschland darauf geeinigt haben, dass deutsch die Sprache ist, die eine eindeutige Kommunikation und Verständigung ermöglicht, so findet die Kommunikation mit dem Roboter in einer anderen „Sprache“ statt. In unserem Fall haben wir die Programmiersprache Java angewendet, um mit unserem Roboter kommunizieren und ihn steuern zu können.

Aufgabe war es zunächst, sich mit dieser Sprache und den Reaktionen des Roboters auf diese Sprache vertraut zu machen, indem wir ihn einfache Bewegungen haben ausführen lassen. So begannen wir damit, den Roboter für eine bestimmte Zeit vorwärts fahren zu lassen.
Als dieser Schritt geschafft war, machten wir uns an die nächste Aufgabe. Diese gestaltete sich dann schon etwas komplizierter. Ziel war es nun den Roboter so zu steuern, dass er auf einer Straße mittig geradeaus fuhr. Dies erfolgte mit Hilfe zweier Farbsensoren, wobei die gelb gestrichelte Mittellinie und die graue Straße unterschieden werden mussten. Außerdem besaß die Straße zwei Kurveneinheiten mit durchgezogenen Mittellinien. An dieser Stelle sollte der Roboter mit der Kurvenfahrt beginnen.
Auch wenn es zunächst einige Schwierigkeiten gab und nicht sofort alles klappte, so konnte letztlich auch bei dieser Aufgabe der ein oder andere Erfolg gefeiert werden.

Es war sehr spannend zu erleben, wozu ein technisches Gerät scheinbar automatisch in der Lage ist, wenn man die richtige Art und Weise verwendet, um mit ihm zu kommunizieren. Programmieren macht somit einiges möglich und ist sehr vielfältig einsetzbar. Heute könnte man sich viele Prozesse, beispielsweise in Unternehmen wie VW, ohne Roboter und Automatisierungen gar nicht mehr vorstellen und vieles könnte nicht so schnell und effizient verlaufen.

Bericht und Fotos: Lara Ripke, Technikantin TU Braunschweig 2019/20