Abschlussveranstaltung an der Hochschule Emden/Leer

Zum siebten Mal durften junge Frauen aus der Region Ostfriesland ihre Fühler in Richtung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausstrecken – dank des Niedersachsen Technikums. Am Donnerstag konnten sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie in den vergangenen Monaten gesammelt haben, in der Hochschule vorstellen.

„Wir freuen uns immer wieder darüber, wenn die Teilnehmerinnen durch das Programm sozusagen Feuer fangen und oft tatsächlich ein Studium im technischen Bereich antreten“, so Koordinatorin Christel Boven-Stroman, die das Programm seitens der Hochschule koordiniert. Beim Niedersachsen Technikum schnuppern die Teilnehmerinnen für ein halbes Jahr in Ingenieurberufe hinein und besuchen zudem Vorlesungen an der Hochschule.
Am Donnerstag stellten sich die elf „Technikantinnen“ des aktuellen Durchgangs bei einer Abschlusspräsentation im Coram vor. „Es ist schon eine Besonderheit, dass Sie hier sowohl den Blick in die Berufspraxis als auch ins Studierendenleben bekommen“, so Prof. Dr. Sven Steinigeweg, Dekan des Fachbereichs Technik. Er verwies außerdem auf die „hervorragenden Berufsaussichten“, die mit einem MINT-Studium verbunden seien. Die Technikantinnen interessieren sich für Studiengänge wie Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Biotechnologie und Chemietechnik.
Jutta Dehoff-Zuch, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, sprach von einem Fundus an Möglichkeiten, den das Programm mit sich bringe. Und „Sie dürfen dabei nicht nur etwas über diese Berufe hören, sondern diese auch mit Bauch und Herz erleben.“ Die Teilnehmerinnen durften diesmal ab September in die Betriebe Enercon in Aurich, Kautex in Leer, LEONI in Friesoythe, MAC in Papenburg, die Radeberger Gruppe in Jever, die Rügenwalder Mühle in Bad Zwischenahn, die OMAG in Emden, Volkswagen in Emden und Weener Plastik kennenlernen.

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(c) Hochschule Emden/Leer