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Nora: Sechs Jahre nach dem Technikum

 

Hallo, mein Name ist Nora und ich bin Technikantin der ersten Stunde.

Im Sommer 2010 erfuhr ich durch einen Zeitungsartikel vom Niedersachsen-Technikum und war sofort begeistert.

Während meiner Schulzeit war ich trotz Mathe bzw. Physik LK und einem Interesse an technischen Prozessen verunsichert, ob ich wirklich einen Studiengang im MINT-Bereich wählen sollte. Also bewarb ich mich um einen Platz im Technikum und habe es bis heute nicht bereut.

Ich habe damals an der Hochschule Osnabrück mit sechs weiteren jungen Frauen das Technikum im Herbst 2010 begonnen. Mein Koorperationsbetrieb war die RWE Power AG in Lingen. Neben den fachlichen Eindrücken, die man während der Praxiseinsätze und in der Hochschule gewonnen hat, fand ich es vor allem hilfreich den Arbeitsalltag in einem Unternehmen kennenzulernen. Nicht nur das erste Mal 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, auch das Integrieren in eine Abteilung bzw. festzustellen wie untereinander kommuniziert wird, hat mir geholfen mich im heutigen Arbeitsleben zurechtzufinden.

Begeistert war ich, dass ich trotz der technischen Ausrichtung des Technikums auch betriebswirtschaftliche Vorlesungen parallel zu den Ingenieurswissenschaften besuchen durfte und mich damit optimal auf meine letztendliche Entscheidung Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren vorbereiten konnte. Mein Bachelorstudium habe ich dann in Kooperation mit einem Unternehmen an der NORDAKADEMIE in Schleswig-Holstein aufgenommen. Heute, nach meinem dualen Bachelorstudium und ca. 2 Jahren Berufserfahrung, plane ich sogar noch mein Masterstudium, welches ich gerne im Ausland in Richtung Sustainable Engineering machen möchte.

Mein Tipp für die neuen Technikantinnen?
Seid neugierig und aufmerksam, traut euch Fragen zu stellen und zeigt Interesse. Dadurch schafft ihr nicht nur einen Mehrwert für euer Kooperationsunternehmen, sondern könnt auch für euch selbst herausfinden, ob eine Zukunft im MINT-Bereich für euch später in Frage kommt.