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Technikantinnen entdecken die Welt der Physik

Braunschweig, 14. September 2015. Für die Osnabrücker Technikantinnen ging es schon im Morgengrauen los zur Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) nach Braunschweig. Nach kurzer Vorstellung des Instituts erhielten die Mädchen Einblicke in unterschiedliche Themenbereiche. In zwei Gruppen aufgeteilt gingen die Einen zuerst dem Ultraschall, auch Sonographie genannt, auf den Grund. Dabei erfuhren die Technikantinnen neben der Anwendung bei Schwangerschaften weitere Vorteile im medizinischen Bereich, zum Beispiel bei der Bekämpfung von Tumoren durch Ultraschall. Währenddessen ging die andere Gruppe bis ins kleinste Detail und hörte sich einen spannenden Vortrag ¸ber Rastersonden-Metrologie an. Mit dieser Methode sei es möglich, kleinste Farbpigmente im Nanometerbereich ohne Lichtmikroskop zu erkennen. Am Nachmittag ging es zunächst in die Abteilung der Kräftemessung. Sowohl kleine als auch sehr große Kraftmesser wurden erläutert und gezeigt. Anschließend lernten die Technikantinnen die Maschinen und Geräte kennen, die dafür sorgen, dass die Zeit niemals stehen bleibt. Die Atomuhr wurde an Schaubildern verdeutlicht und anschließend in einem Raum mit Kupferverkleidung erläutert. Diese Verkleidung dient dem Verhindern von Fremdeinwirkungen wie Radioaktivität und der damit verbundenen Beeinflussung der Atome.

Abgerundet wurde der Besuch in der PTB durch eine Diskussion mit vier Mitarbeiterinnen aus verschiedenen MINT-Bereichen. Die Physikerinnen und Chemikerinnen berichteten aus ihren persönlichen Erfahrungen im Studium sowie aus ihrem Arbeitsalltag. Alle Mitarbeiterinnen waren sich einig: Das Niedersachsen-Technikum leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Frauen in der spannenden Welt der Technik! Auch in anstrengenden Zeiten im Studium, so gaben sie es den Mädchen mit auf den Weg, sei es besonders wichtig, sich nicht abschrecken zu lassen und sich die tollen Berufsaussichten als Ingenieurinnen vor Augen zu halten.

© Text: Mareike Vogt, Hochschule Osnabrück / Bilder: Helen Koepke, Hochschule Osnabrück